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Bericht Birdrace 2009

Das 6th Austrian 24h Birdrace kann Dank professioneller Medienarbeit von BirdLife Österreich und guter Organisation in den Bundesländern in jeder Hinsicht als großer Erfolg gewertet werden!

Durch die Medienarbeit von BirdLife-Österreich schafften wir es heuer in nahezu alle großen, heimischen Medien (u.a. orf.at, Ö3, Radio Wien, Kronen Zeitung, Kurier, Der Standard, Universum-Magazin).
Rechtzeitige Mitgliederinformation, vor allem jedoch der persönliche Kontakt der BundesländerkoordinatorInnen zu den Birdwatchern ließen die Zahl an Teams und TeilnehmerInnen auch heuer wieder deutlich ansteigen.
Zusätzlich gab es in fast allen Bundesländern geführte Exkursionen, die auch dem nicht versierten Vogelinteressierten die Möglichkeit boten, unter kundiger Anleitung am Birdrace teilzunehmen.
Das Wetter war 2009 recht günstig. Kleine Wettbewerbsnachteile durch Regenfälle gab es am Samstag in den Bundesländern Kärnten, Steiermark und Niederösterreich. Der Sonntag bescherte den TeilnehmerInnen in ganz Österreich gleich gute Bedingungen bei Kaiserwetter mit fast sommerlicher Hitze.

Ergebnisse * Bundesländer-Bewerb * Top Ten * Wiener 2009 * Listen und Tabellen * Sponsoren * Bericht im Falken

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Ergebnis

Bericht über das 6th Austrian 24h Birdrace - 16.-17. Mai 2009

Das Birdrace war wieder ein voller Erfolg! Ein neuer Rekord an Teams, Teilnehmern. Genau wie im Vorjahr konnten auch heuer 204 Arten binnen 24 Stunden festgestellt werden. Das Wetter war meist sonnig und abgesehen von kurzen Regenfällen sehr gut. Die meisten Teams waren in Niederösterreich unterwegs: 19 Teams.
Auch bezüglich Gesamtteilnehmerzahl war Niederösterreich Spitzenreiter, gefolgt von der Steiermark, Salzburg und Wien.
Das Siegerteam holte sich den Spitzenplatz durch eine ambitionierte Radtour im March-Taya-Gebiet, einem Schwerpunkt in Sachen Artenvielfalt in Österreich.

 

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Das Gesamtergebnis und die Reihung der Bundesländer

Österreich, Bundesländer:

In den 24 Birdrace-Stunden konnten von den 219 Teilnehmern in 56 Teams 204 Vogelarten beobachtet werden!

Niederösterreich ging heuer klar als Sieger des Bewerbs hervor: hier erkämpften 19 Teams (61 TeilnehmerInnen) 164 Arten (78,5% der NÖ-Bundeslandliste) .

Die Steiermark als Zweitplatzierte schaffte es mit neun Teams (31 TeilnehmerInnen) auf 161 Arten (65,2% der Steiermark-Liste).

Drittplatzierter ist Salzburg mit 110 Arten (63,2 % der Salzburg-Liste). Ein gutes Beispiel was in einem alpin geprägten Bundesland möglich ist!
Die westlichsten Bundesländer werden dann hoffentlich in den nächsten Jahren durchstarten. In Tirol konnten von zwei Teams (4 TeilnehmerInnen) immerhin 35 Arten (23,2% der Tirol-Liste) festgestellt werden. Aus Vorarlberg, eigentlich ein Bundesland mit einzigartigen Beobachtungsgebieten, wie etwa dem beliebten Vogelschutzgebiet Rheindelta, langten leider auch heuer keine Ergebnisse ein.


Eine Gratulation an Manuel Denner sei hier ausgesprochen, der die Niederösterreich-Teams aufstellte, motivierte und koordinierte.

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Ergebnis Bundesländer-Bewerb

Auf Basis der Bundesländerliste der zu erwartenden Arten wurde folgendes Bundesland als Sieger im Länderwettbewerb ermittelt:

NIEDERÖSTERREICH

DI Manuel Denner, als Vertreter von Niederösterreich, gab bei der Jahrestagung von BirdLife-Österreich dem anwesenden Auditorium die Zweckwidmung des gewonnen Birdrace-Geldes bekannt:

Niederösterreich wird im Bereich der March ein dringend notwendiges Horstschutz-Projekt starten. Die erforderlichen Mittel zur Sicherung wichtiger Greifvogel-Horstbäume wird mit einer Hälfte des Geld vom Birdrace 2009 bestritten. Weitere Zuwendungen sind erwünscht.

Mit der anderen Hälfte unterstützt das Birdrace 2009 eine neue Lösung für eine österreichweite, vereinheitlichte Datensammlung.

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Die besten Zehn

Die Top Ten kommen nicht nur aus Niederösterreich, der Hochburg in Sachen Birdrace-Planung und Teilnahme im Jahr 2009.

Zu den Teamsieger-Reihungen:
Auch heuer gab es wieder zwei Teamsiegerwertungen.
Das „relative“ Siegerteam hat den höchsten Prozentsatz an Vögeln der Artenliste des eigenen Bundeslandes (Brutvögel und mögliche Durchzügler) festgestellt.
Das Gesamtsiegerteam hat die meisten Arten (absolut) in Österreich festgestellt.

Beide Wertungen konnten heuer vom Team „Rätschi und Koal“ (Regina Riegler, Karl Schiechl) gewonnen werden. Bei ihrer Tour durch die niederösterreichischen March- und Thaya-Auen konnten sie 109 Arten (52,15% der NÖ-Bundeslandliste) beobachten!

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Sieger-Tabelle der Bundesländer (relativ)

Die Liste der führenden Teams in den teilnehmenden Bundesländern

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Bericht Wiener Bewerb 2009

Bericht zur Wiener Veranstaltung

Für Wien galt heuer eine eigene Wiener Artenliste mit 171 Arten. Es haben heuer neun (9) Teams gemeldet. Wien hat den großen Vorteil, dass die 415 Km2 Fläche ausgezeichnet mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen sind. Eine klimafreundliche Birdrace Variante per Öffi und / oder per Rad ist so gut möglich. Den Teams gelang es wieder die Hotspots der Artenvielfalt der Großstadt Wien anzufahren:

  1. Donau-Auen - Lobau
  2. Wienerwald (z.B. Lainzer Tiergarten, Mauerbach)
  3. offene Landschaft (z.B. Randbereiche Bisamberg, 22. Bezirk Süßenbrunn)

Ergebnis Wien

Dieses Jahr konnte die Zahl der in Wien beobachteten Vogelarten gesteigert werden. Es wurden 106 Arten von den neun motivierten Teams gezählt. Das sind genau 62 % der zugrundeliegenden Wien-Liste mit 171 Arten! Schwer zu finden war der Eisvogel, er fehlte heuer in der Lobau. Auch der Neuntöter und der Zwergschnäpper war noch wenig auffällig und wurde nur von wenigen erblickt. Dafür wurden auch die TeilnehmerInnen an der Lobau-Birdrace-Exkursion belohnt mit ungewöhnlichen Weissstorch, Rohrweihen und Wespenbussard-Sichtungen.

Ziel für alle Wiener TeilnehmerInnen war der Wasserpark mit seiner Graureiherkolonie. Diese war seit Mitte März auch Aktionspunkt im Rahmen des internationale ABB (Aren`t Birds Brilliant? - Sind Vögel nicht hübsch?) von BirdLife Österreich. Tag´s darauf gab es eine Veranstaltung zum Vogel des Jahres, dem Eisvogel. Daher gab es für Interessierte und Teilnehmer des 6th Austrian Birdrace wieder eine Möglichkeit in das neue Nationalparkhaus wien-lobAU in der Oberen Lobau, 22. Bezirk, Adresse: 1220 Wien, Dechantweg 8 zu kommen. Am Ende wurde auch generell die Birdrace Idee und erste Eindrücke vom 16./17.Mai 2009 aus Wien gegeben. Die hervorragende Unterstützung durch die Wiener Umweltschutzabteilung wurde heuer durch Teilnahme eines eigenen Teams unter Beweis gestellt, das einige Arten für die Wiener Liste exklusiv beitragen konnte!

Unser bird.at Team hat sich einen Traum erfüllt und den Wachtelköng spät in der Nacht im Gütenbachtal nach einer längeren Radfahrt bestätigt.

Tag der Artenvielfalt 2009 in Wien

Mehr Informationen zu den später stattfindenden Veranstaltungen im Rahmen des GEO-Tages der Artenvielfalt auf den Seiten der Wiener Umweltschutzabteilung. Am Samstag können auch Birdrace-Urkunden und T-Shirts abgeholt werden.

Der Neunte Wiener Tag der Artenvielfalt findet am 12./13.Juni 09 statt.

Am Freitag 12.6.2009 ab ca. 20.00 Uhr Nachtaktion im Sternwartepark, es sollen auch interessierte WienerInnen geführt werden. Die Astronomen machen parallel zu uns ein Astronomieprogramm (2009 im Jahr der Astronomie).

Am 13.6.2009 10.00 - 17.00 Uhr im Türkenschanzpark. Zentrum im Türkenschanzpark ist das Lehrbiotop von Gerhard Despalmes und den Umweltspürnasen.

Ab 17.00 Uhr lädt die Wiener Umweltschutzabteilung zu einem geselligem Beisammensein mit Essen und Trinken beim Lehrbiotop ein.

www.umweltschutz.wien.at

Einen schönen Bericht gibt es auch auf der BirdLife Seite.

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Analyse

Das Arteninventar, das in den 24 Stunden des 6th Austrian Birdrace erhoben wurde, ist ansehnlich und repräsentativ. Die Feststellung aller Spechtarten, die nicht immer leicht zu finden sind, spricht für unsere TeilnehmerInnen! Freilich sind manche Beobachtungen oft nur durch eine im ganzen Bundesgebiet abgedeckt (Liste dazu später). Spezialitäten wie die Blauracke wurden Dank einer gezielten Exkursion gefunden.

Beeindruckend ist auch die lange Liste der festgestellten Greifvogelarten: Bis auf den seltenen, alpin verbreiteten Bartgeier wurden alle Greife vom Wespenbussard bis zum Wanderfalken gemeldet!

Im Nachhinein ist auch ein Blick auf die Arten interessant, die während des Bewerbes nicht in Österreich festgestellt wurden.

Im Rheindelta wurde zwar an diesem Wochenende ein Knutt beobachtet, jedoch nicht gemäß den Wettbewerbsbedingungen. Ein "richtiges" Team fehlte leider.

Besonders alpine Arten wie etwa Auerhahn, Haselhuhn, Steinhuhn, Rauhfusskauz, Mauerläufer und der hochalpine Schneesperling wurden nicht festgestellt. Letzterer ist zu dieser Zeit nur sehr schwer (meist über 2500m asl) zu finden.

Weiters bildeten Arten mit eingeschränkter, vor allem pannonischer Verbreitung eine beträchtliche Lücke:

Großtrappe, Kleines Sumpfhuhn, Seeregenpfeifer, Schwarzkopfmöwe, Brachpieper, Mariskensänger, Bekassine, Bartmeise, Moorente, Spießente, Sumpfohreule und die als Brutvogel neue Zwergscharbe wurden im Seewinkel nicht gemeldet. Es waren hier eindeutig zu wenige Teams unterwegs!

Arten mit besonders später Ankunft und lückenhafter bzw. stark isolierter Verbreitung wurden ebenfalls nicht gemeldet: Karmingimpel, Ortolan, Steinrötel und Triel.

Auch von manch selteneren, aber durchaus "machbaren" (wie das auf das Birdrace folgende Wochenende gezeigt hat) Durchzüglern, wie etwa Sichelstrandläufer, Steinwälzer, Zwergstrandläufer, Sanderling, Kiebitzregenpfeifer, Rallenreiher und Rotkehlpieper, wurden keine Beobachtungen gemeldet.

All diese 2009 fehlenden Arten bilden natürlich zusätzliches Potential und Ansporn für 2010!

Hier die Liste der "verfehlten" Arten:

Verpasste Arten 2009

  Auerhuhn Tetrao urogallus  
  Bartgeier Gypaetus barbatus  
  Bartmeise Panurus biarmicus  
  Bekassine Gallinago gallinago  
  Brachpieper Anthus campestris  
  Goldregenpfeifer Pluvialis apricaria  
  Großtrappe Otis tarda  
  Haselhuhn Bonasa bonasia  
  Italiensperling Passer hispaniolensis italiae  
  Kanadagans Branta canadensis  
  Karmingimpel Carpodacus erythrinus  
  Kiebitzregenpfeifer Pluvialis squatarola  
  Kleines Sumpfhuhn Porzana parva  
  Mariskensänger Acrocephalus melanopogon  
  Mauerläufer Tichodroma muraria  
  Moorente Aythya nyroca  
  Odinshühnchen Phalaropus lobatus  
  Ortolan Emberiza hortulana  
  Pfeifente Anas penelope  
  Rallenreiher Ardeola ralloides  
  Rauhfusskauz Aegolius funereus  
  Regenbrachvogel Numenius phaeopus  
  Rostgans Tadorna ferruginea  
  Rotkehlpieper Anthus cervinus  
  Sanderling Calidris alba  
  Schneesperling Montifringilla nivalis  
  Schwarzkopfmöwe Larus melanocephalus  
  Schwarzstirnwürger Lanius minor  
  Seeregenpfeifer Charadrius alexandrinus  
  Sichelstrandläufer Calidris ferruginea  
  Spießente Anas acuta  
  Steinhuhn Alectoris graeca  
  Steinrötel Monticola saxatilis  
  Steinwälzer Arenaria interpres  
  Sturmmöwe Larus canus  
  Sumpfohreule Asio flammeus  
  Teichwasserläufer Tringa stagnatilis  
  Temminckstrandläufer Calidris temminckii  
  Triel Burhinus oedicnemus  
  Tüpfelsumpfhuhn Porzana porzana  
  Waldwasserläufer Tringa ochropus  
  Weissflügelseeschwalbe Chlidonias leucopterus  
  Wiesenpieper Anthus pratensis  
  Zwergohreule Otus scops  
  Zwergscharbe Phalacrocorax pygmaeus  
  Zwergstrandläufer Calidris minuta  

Listen und Tabellen

Die Ergebnisse in Tabellenform als PDF Dokumente.

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Birdrace Listen 2009

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Dank

Wir danken den (Haupt)-Sponsoren des 6th Austrian 24h-BirdRace

Ebenso allen Unterstützern und Spendern von Sachpreisen.

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BirdRace-Sponsoren-Logo-Tafel

Sponsoren Link Tafel 6th Austrian Birdrace 2009 Christoph Roland / bird.at Media Europa-Akademie Dr. Roland VIVARA Naturschutzprodukte BIRDERSMS - birder`s mobile information Swarovski Optik Tiergarten Schönbrunn - Vienna Zoo Nationalpark Donau-Auen Christoph Langegger Barbara Burian-Langegger Dr.Peter Roland Plattform S37 NEIN DANKE DI Harald Hackel - Design Dr. Anita Gamauf Hier könnte Ihre Logo samt Homepage verlinkt sein!

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